Kyoto

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Kyoto gehört zweifelsohne zum Pflichtprogramm eines jeden Japanaufenthaltes. Hunderte von Tempeln und Schreinen zeugen von der Bedeutung und Pracht der traditionsreichen Stadt.
Es gibt viele Möglichkeiten, japanische Tradition live zu erleben. Zahlreiche Theater locken mit einem spannenden Programm und wenn man das nötige Kleingeld in der Tasche hat, kann man einen einzigartigen Abend mit einer echten Geisha genießen.

Am nötigen Kleingeld mangelte es mir leider. Geishas sah ich nur im Vorübergehen auf der Straße, denn mein Hostel lag am Rande des berühmten Stadtviertels Gion mit seinen engen Gassen, den traditionellen Holzhäusern und den zahlreichen Theatern.

Hostel in Kyoto: Im Gojo Guest House in KyotoA propos Hostel: es empfiehlt sich DRINGEND, sich vor der Ankunft in Kyoto einen Schlafplatz zu reservieren. Ich bin leider nicht so schlau gewesen.
Ich kam erst spät am Abend mit dem Zug in Kyoto an. Im Guidebook hatte ich mir ein günstiges Hotel in Bahnhofsnähe ausgesucht. Als ich mich und meinen immer wieder viel zu schweren Rucksack dorthin geschleppt hatte, stellte sich heraus, dass leider alle Schlafplätze schon vergeben waren. Dummerweise schließen die Rezeptionen in den Hostels um 22h. Es war 21.50h. Es folgten einige hektische Telefonate, eine kurze sportliche Einlage Kurzstreckensprint unter erschwerten Bedingungen (Rucksack), eine rasante Taxifahrt und ich stürzte durch die gerade zufallende Tür des einzigen Hostels, das noch einen Schlafplatz freihatte.
Zwar musste ich am nächsten Tag wieder umziehen, da für die kommenden Tage auch alles voll war, aber das kümmerte mich an diesem Abend nicht mehr.

Das Schöne an Backpackerhostels ist nicht nur der selbst für Japan günstige Preis, sondern man lernt auch immer wieder eine Menge Leute kennen. Auch in meinen Hostels ging es äußerst bunt zu und ich traf nette junge Menschen aus aller Welt.
Toll war auch, dass die Hostels für einen Euro am Tag Fahrräder verliehen. Als bekennende Radfahrerin war ich natürlich hoch erfreut und erkundete nun zusammen mit meiner holländischen Hostelbekanntschaft die Stadt.

Es gibt wirklich unglaublich viel zu sehen in Kyoto. Hinter jeder Ecke warten neue Sehenswürdigkeiten darauf, bestaunt zu werden.
Mein Kompagnon und ich entschieden uns dafür, uns den kleinen Tempeln zu widmen – die sind touristisch nicht so überlaufen und kosten zudem keinen Eintritt. Und das ist schließlich ein schlagendes Argument. Nicht wahr?

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